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- Radtour 2017
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„Sei nicht fad, steig ausfs Rad“
30 Räder in der Fränkischen Schweiz unterwegs
Unter dem Motto „Sei nicht fad, steig auf´s Rad“
machten sich 30 Radfreunde des Dünsberg-
Vereins auf den Weg nach Forchheim um 4 Tage
gemeinsam Touren rund um das Bier zu
unternehmen.
Die von Jürgen und Sabine Lenkl organisierte Tour
begann bereits auf den Weg nach Forchheim.
Die Teilnehmer wurden in Neustadt an der Aisch
ausgesetzt um von dort beginnend einen Teil des
Aischtalradweges nach Forchheim zu radeln. Der
137km lange Aischtalradweg beginnt in
Rothenburg o.d. Tauber und durchläuft dabei auf
den Weg nach Bamberg bezaubernde
Landschaften, Naturparks und Flusstäler.
Ein längerer Verpflegungsstop wurde im Brauhaus
auf den Kreuzberg (bei Hallerndorf) eingelegt.
Von weiten sieht man schon die Wallfahrtskirche
auf den Kreuzberg, die auch Ziel vieler Pilger ist.
Am Kreuzberg befinden sich 3 herrliche Biergärten die gerne wegen ihrem guten Bier und den Landestypischen Speisen
besucht werden. Endziel der Tagestour und Übernachtungsort ist die Stadt Forchheim die im Regierungsbezirk
Oberfranken am Main-Donau-Kanal liegt und auch das „Eingangstor der Fränkischen Schweiz“ genannt wird. 4 Brauereien
sind heute noch ortsansässig. Sehenswert sind unter anderemdas Rathaus, die Burg, das Nürnberger Tor, der Saltorturm
und vieles mehr. Einzigartig ist der Kellerwald in Forchheim der mit über 20 Kellerwirtschaften auch der größte Biergarten der
Welt genannt wird. Bei den über Grenzen bekannten „Annafest“, sind die 30.000 Sitzplätze des Kellerwaldes durch die ca.
500.000 Besucher gut belegt. Der Kellerwald war auch Ziel der Radlergruppe.
Am nächsten Tag wurde eine Radtour von Forchheim nach Bamberg und zurück auf den Regnitzradweg geradelt. Der
Regnitzradweg kann auf 2 unterschiedlichen Varianten geradelt werden.
Auf den Weg zwischen Bamberg und Nürnberg kann man zwischen Tal- oder Kanalroute wählen. Dabei ist die Talroute mit
85km etwa 10 Kilometer länger als die Kanalroute.
Die Stadt Bamberg ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt Bamberg wird auch als fränkisches Rom bezeichnet. Doch hat
Rom sicherlich nicht 11 Brauereien vorzuweisen. Besucht wurde das Alte Rathaus, Klein Venedig und der Bamberger Dom
um nur einige der vielen weiteren Sehenswürdigkeiten zu nennen.
Bei der Rückfahrt kam man durch Buttenheim. Auch dieser Ort hat 2 Brauereien.
In der Kellerwirtschaft der Löwenbräu machte man eine längere Pause, um den durch die hohen Temperaturen
verschuldeten Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.
Den 3. Tag widmete man dem guten fränkischen Bier. Eine Brauereiwanderung in der Region Aufseß stand auf dem
Programm. Dabei wurden 4 Brauereien auf einer 14 km langen Wanderung angelaufen.
Die Gemeinde Aufseß ist Weltrekordhalter mit der größten Brauereidichte pro Einwohner.
Den letzten gemeinsamen Abend verbrachte die Gruppe im Restaurant „Bobbys“ welches durch seine hervorragende Küche
hervorsticht. Musikalisch unter den Akkordeonklängen von Jürgen Lenkl, sang man bis in die Nacht.
Am letzten Tag der Tour befuhr man den Regnitzradweg von Forchheim nach Nürnberg.
Dabei wurden Teile der Kanalroute mit Teilen der Talroute kombiniert. Auf den Weg nach Nürnberg wurden die Städte
Erlangen und Führt passiert. Umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste stellte die Gruppe kurz vor Nürnberg vor größere
Hindernisse. 2 Tage vorher tobte hier ein Unwetter.
Nach 40 km Radweg wurden die Räder bei Nürnberg verladen und auf den Heimweg kehrte man nochmal zur Stärkung in
den Roppelt Bierkeller bei Stiebarlimbach ein.
Für 4 Tage ohne Panne und Blessuren bedankten sich die beiden Reiseführer bei der disziplinierten Radlergruppe.
Bereits jetzt steht fest, dass im nächsten Jahr eine 5 tägige Radtour vom 05. bis 09.September an den Bodensee angeboten
wird.