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Eselsweg 6. Etappe
Am 13. Juni 2015 wanderte der Dünsbergverein auf dem geschichtsträchtigen Eselsweg
Zur 6. und damit letzten Etappe des Eselswegs lud der Dünsbergverein 50 Wanderer in die reizvolle Landschaft des Spessarts unter der Leitung der beiden Wanderführerinnen Silvia Höß und Ulrike Löhr ein. Der Eselsweg zählt zu den Altstraßen, die über 20 Jahrhunderte lang große Bedeutung hatten. Keltische Krieger und römische Kaufleute, kaiserliche Kuriere, Bischöfe, Grafen und Ritter waren auf ihm in grauer Vorzeit ebenso unterwegs, wie arme Bauern und ehrbare Glasmacher. Berühmt gemacht haben ihn jedoch die Orber Salzkarawanen, die mit ihren mit schweren Salzsäcken beladenen Esel hier einst entlang zogen und diesem Weg seinen noch heute geläufigen Namen gaben. Auf einer Länge von 111 Kilometern verläuft dieser von Schlüchtern bis nach Großheubach am Main. Die Wanderer des Dünsbergvereins haben auf 111 Kilometern von den landschaftlichen Vorzügen des Weges profitiert und die herrlichen Wälder in Ruhe und Abgeschiedenheit erlebt. Räuberüberfälle, herzliche Gastronomie boten pures Wandervergnügen. Auch diesmal hatten die beiden Damen eine Mittagsrast organisiert. Im Gasthaus zur Mengeburg stärkten sich die Dünsbergfreunde mit einer hausgemachten fränkischen Kartoffelsuppe. Nach der Pause verlief der Eselsweg fast konstant auf dem Höhenkamm des Eselswegs bis zum Franziskanerkloster Engelberg in Groß-Heubach. Der Geschichtliche Ursprung des Klosters ist etwa um 1300 zu suchen. Es gilt als ziemlich sicher, dass in der Nähe des heutigen Klosters eine heidnische Kultstätte existierte. Während der Schlussrast in den Klosterstuben mit Klosterbier und Klosterwein dankte der 1.Vorsitzende Cenneth Löhr den beiden Wanderführerinnen Ulrike Löhr und Silvia Höß für das Meistern dieses Fernwanderweges.
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